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Historisches Gasthaus - 100 Jahre Gemütlichkeit

Häuser sind Zeitzeugen. Könnten Sie reden, erführen wir Dinge, die selbst die ältesten Menschen unserer Erde nicht zu berichten wüssten.

Auch unser Gasthaus erlebte in seiner  einhundertjährigen Vergangenheit Veränderungen in Mensch, Natur und sich selbst. Im Laufe der Zeit haben uns durch Gäste zahlreiche Postkarten, Bücher und Zeitungsannoncen aus den vergangenen Jahrzehnten erreicht, die in Bild und Schrift nicht nur die Geschichte des Gasthaus´ "Zum Heidemuseum" erwähnen, sondern auch die Entstehung des Naturschutzparkes mitsamt seiner Gebäude. Nach und nach möchten wir auf dieser Seite ein klein wenig Historie walten zu lassen. Stück für Stück, ein wenig Geduld und der einen oder anderen "neuen, historischen Postkarte" ergänzen wir die Geschichte rund um unser Gasthaus.     


Dora Hinrichs & Belegschaft

Auf Initiative des Lehrers Bernhard Drageförde und des Pastors Willhelm Bode wurde im Jahre 1908/09 das heutige Haupthaus erbaut mit dem Ziel, ein weiteres Gasthaus in Wilsede anzusiedeln, da der Zulauf für das ebenfalls frisch errichtete "Ole Huus" ("Heidemuseum") die Erwartungen übertraf.


Dora Hinrichs (rechts im Bild) übernahm 1912 die Leitung des Gasthauses und erschuf so eine traditionelle Institution mit gutem, bürgerlichen Essen und neben dem Gasthof "Witthöft" einer Möglichkeit im Naturschutzgebiet zu übernachten.

Werbung muss sein

Bereits 1926/27 wurde fleißig um Gäste geworben. Hier aus einem Heide - Reiseführer aus dem Jahr 1926/27. Da Wilsede schon damals nicht mit dem eigenen PKW angefahren werden durfte, bot man sogar das Abholen vom Bahnhof Wintermoor aus an.


Auch das benachbarte "Witthöfts Gasthaus" warb mit heute Selbstverständlichem: Elektrischem Licht und einer Wasserleitung.

Um 1930

Während der heutige Haupteingang unseres Gasthauses auf der Hauptstraßenseite liegt, war es bis weit in die 60er Jahre die Seite in Richtung "Heidemuseum".


Nachdem man später auf der Rückseite des Gasthauses eine große Terrasse errichtete, wurde der Eingang geschlossen, die Außentreppe und das Vordach verschwanden, der Terrassenbereich wurde bepflanzt. Lediglich die Feldsteinmauer, die Terrasse umrandete, hatte den Umbau "überlebt".

Veränderungen

Im Laufe der Jahre erlebte das Gasthaus "Zum Heidemuseum" kleine und größere Umbauten. Im Inneren verschwand der Tresen, die Wände wurden mit Holz vertäfelt, der große Ofen (nach wie vor durch 4 Räume gehend) wurde erneuert. 


Auch im Bereich des Hotels gab es Veränderungen. So wurde das "Haus Domitzlaff" später als Hotelhaus integriert und die internen Zimmer geschlossen. 


Der große Anbau des heutigen "Neuen Restaurants" sowie der großen Terrasse und eines neuen Küchentrakts entstanden in den 70/80ger Jahren (Luftbild 1975).

Das Gasthaus heute


Heute, mehr als 100 Jahre nach seiner Eröffnung, hat das Gasthaus nichts an seiner rustikalen Gemütlichkeit verloren. Auch wenn es äußerlich viele Veränderungen in seiner Ursprünglichkeit gab, ist sein Flair ungebrochen.


2019 wurde sogar die ursprüngliche Terrasse am seitlichen Flügel wieder hergerichtet und bietet bis zu 40 Gästen platz.   


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